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Montag, 2. März 2015

Wert deutscher Exporte nach China

Das China ein bedeutender Handelsbartner für Deutschland ist, steht außer Zweifel und ist allseits bekannt. Welch große Bedeutung aber China inzwischen als Exportmarkt für deutsche Unternehmen hat, ist dann aber angesichts der vorliegenden Zahlen doch beeindruckend. Sowohl in der Entwicklung seit dem Jahr 2001, als auch absolut (in Euro im Jahr 2013) zeigt sich, dass China für Deutschland inzwischen ein immens wichtiger Handelspartner ist.

Allein im Jahr 2013 exportierten deutsche Unternehmen Waren im Wert von rund 67 Milliarden Euro aus Deutschland nach China. Dies entspricht nahezu schon dem Niveau der deutschen Exporte in die USA.

Die nachstehende Statistik zeigt die Entwicklung und den Wert deutscher Exporte nach China in den Jahren von 2001 bis 2013.

Statistik: Deutsche Exporte nach China von 2001 bis 2013 (in Milliarden Euro) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Mittwoch, 30. April 2014

Chinas grosser Stahlverbrauch

Die große Bedeutung Chinas für den weltweiten Stahlmarkt wird offenbar, wenn man sich die Zahlen für den weltweiten Stahlverbrauch ansieht. Den Stahlverbrauch nach Region weltweit in den Jahren 2011 und 2012 (in Millionen Tonnen) zeigt die folgende Tabelle. China ist somit verantwortlich für rd. 40 Prozent der weltweiten Stahlnachfrage.

  2011 2012
China 624.00 660.00
EU-27 153.00 140.00
NAFTA 121.00 132.00
GUS 55.00 57.00
Naher Osten 48.00 49.00
Mittel- und  Südamerika 46.00 47.00
Übriges Europa 33.00 35.00
Afrika 24.00 27.00
Welt 1381.00 1430.00

Dienstag, 29. April 2014

China: Inflationsrate von 2003 bis 2013

Immer wieder hört man, die chinesische Wirtschaft sei überhitzt und das chinesische Wachstum werde nicht nachhaltig sein. Die Zahlen sprechen oft aber eine andere Sprache und zeigen eine auch im langjährigen Vergleich robuste chinesische Wirtschaft. Die Inflationsrate in China von 2003 bis 2013 (gegenüber dem Vorjahr) zeigt folgende Tabelle (Quelle: IMF):

2001 0.73
2002 -0.77
2003 1.17
2004 3.90
2005 1.82
2006 1.47
2007 4.77
2008 5.90
2009 -0.68
2010 3.33
2011 5.42
2012 2.65
2013 3.01

Donnerstag, 12. Dezember 2013

China: BIP wächst rasant

Das beträchtliche Wachstum Chinas lässt sich auch gut am Anteil Chinas am globalen BIP aufzeigen. Während noch im Jahr 2003 Chinas Anteil am globalen BIP bei 8,5% lag, erwirtschaftet China heute immerhin mehr als 15% des weltweiten Bruttoinlandsproduktes.

Auch diese Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass die chinesische Wachstumsstory intakt ist.
Den Anteil Chinas am kaufkraftbereinigten globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2003 bis 2013 zeigt die nachstehende Tabelle (Quelle: imf.org, Oktober 2012)
Werte
2003 8,50 in %
2004 8,91 in %
2005 9,44 in %
2006 10,11 in %
2007 10,97 in %
2008 11,71 in %
2009 12,90 in %
2010 13,56 in %
2011 14,31 in %
2012 14,96 in %
2013 15,64 in %


Freitag, 6. Dezember 2013

China: Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts

China ist ein Land, in dem ganz andere Maßstäbe gelten, Während man sich in Deutschland schon über ein Wachstum von 4% p.a. freue würde und viele EU-Staaten ein Negativwachstum zu verzeichnen haben, setzt China weiterhin klare Zeichen seiner Wirtschaftskraft. Selbst in den für die Weltwirtschaft schwierigen Jahren seit 2009 hatte China immer Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts von mindestens 7,8% pro Jahr zu verzeichnen.


Das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2003 bis 2013 (gegenüber dem Vorjahr) in China zeigt die folgende Tabelle (Quelle: imf.org, April 2013)
Werte
2003 10,03 in %
2004 10,09 in %
2005 11,31 in %
2006 12,68 in %
2007 14,16 in %
2008 9,64 in %
2009 9,21 in %
2010 10,45 in %
2011 9,30 in %
2012 7,80 in %
2013* 8,04 in %









Freitag, 15. November 2013

Wie bereitet man Expatriates für Ihren Einsatz in China vor?

Der Einsatz eigener Mitarbeiter in ausländischen Tochtergesellschaften oder Niederlassungen ist ein wichtiges Instrument der internationalen Personalpolitik. Und besonders die asiatischen Märkte, hierunter ausdrücklich der chinesische, sind ein wichtiges Ziel für international ausgerichtete Unternehmen. Bevor jedoch Mitarbeiter nach China entsendet werden können, ist eine umfassende Vorbereitung der künftigen Expatriates unabdingbar. Nur so lassen sich Probleme, Missverständnisse und Fehlschläge weitestgehen vermeiden.

Kulturelle Vorbereitung

Die chinesische Kultur ist in vielen Punkten für einen deutschen Mitarbeiter fremd. Umfassende Kenntnisse über die nationalen Gepflogenheiten sind aber wichtig, um den Auslandseinsatz nicht zu gefährden. Ein als unhöflich empfundenen Verhalten des Expatriates könnte sonst geschäftliche Beziehungen nachhaltig stören. Ein allzu großer Kulturschock beim Entsandten könnte ihn außerdem zu einer vorzeitigen Rückkehr bewegen. Indirektheit und Höflichkeit spielt in China eine große Rolle. Vor einem wichtigen Vertragsabschluss wird oftmals nicht hart verhandelt, sondern der potentielle Vertragspartner wird zu einem feucht-fröhlichen Abend eingeladen. Denn schließlich sprechen Betrunkene die Wahrheit. Ein klaren „Nein!“ kann gegebenenfalls wie ein direkter Angriff gewertet werden und sollte normalerweise höflich umschrieben werden. Auch muss man lernen, die Höflichkeitsfloskeln zu erkennen, die „Nein“ bedeuten sollen. Bestimmte Zahlen bringen Unglück und werden deshalb so weit wie möglich vermieden. Hierzu zählt zum Beispiel die vier. Andere hingegen werden gerne gesehen – beispielsweise alle „Schnapszahlen“ wie 333, 666 und so weiter. Geräusche beim Essen, wie Schmatzen und Rülpsen, sind zwar an der Tagesordnung und werden nicht automatisch als negativ gewertet, aber in gebildeten Schichten sind sie heute doch verpönt. Diese Liste ließe sich noch deutlich länger fortsetzen. Auf all diese kulturellen Eigenheiten muss ein Expatriate vorbereitet werden. Aber gerade in chinesischen Großstädten und im Beruf sind sich natürlich viele auch der westlichen Kultur bewusst. Eine vollständige Assimilation ist also keinesfalls notwendig.

Didaktische Vorbereitung

Die Aufgaben und Kompetenzen des Mitarbeiters im Ausland müssen im Vorfeld klar definiert werden. Sind Chinesischkenntnisse nötig, sollte ein intensiver Sprachkurs zur Vorbereitung stattfinden. Alle für die Tätigkeit in China notwendigen Informationen sollten bereits vor Antritt der Reise so weit als möglich ausgetauscht werden, um Verzögerungen durch Kommunikationsschwierigkeiten vorzubeugen.

Einbeziehung der Familie

Selbst ein optimal qualifizierter und perfekt geschulter Mitarbeiter wird seine Aufgabe in China nicht zufriedenstellend erfüllen, wenn Probleme im familiären Umfeld auftauchen. So muss im Vorfeld geklärt werden, ob beispielsweise die Ehefrau für die Zeit in China selbst einer Arbeit nachgehen möchte oder kann. Denkbar wäre gegebenfalls eine Position im entsendenden Unternehmen entsprechend ihrer Qualifikationen. Auch Kinderbetreuung ist ein wichtiger Punkt. Dem künftigen Expatriate muss klar sein, welche Schule oder Kindergarten in Frage kommen und von wem die entstehenden Kosten getragen werden.

Nachbereitung im Vorfeld klären

Die Situation nach Ende des Auslandseinsatzes sollte bestenfalls bereits klar sein, bevor der Mitarbeiter entsendet wird. Denn oft ist der Schock bei der Rückkehr sogar gravierender als bei der Entsendung. Definieren Sie also so weit wie Möglich, welche Position und Verantwortung den Mitarbeiter erwartet, wenn er aus China zurückkehrt.  

Für weitere Fragen zum Thema Expatriates empfehle ich die Konsultation von Bridge2Culture.